Teil V - Probekapitel

Lesen Sie hier exklusiv ein Probekapitel aus dem noch unveröffentlichten fünften Teil meiner Jugendroman-Serie über die Zeit des Nationalsozialismus.

Hamburg-Altona, Februar 1932.

Natürlich hat Gunnar Berger die Nase vorn, als es im Sportunterricht ums Werfen von Medizinbällen geht. Fritz schafft es kaum, einen davon hochzuheben. Jeder der ledernen Bälle ist so groß und schwer wie ein dicker, runder Kürbis. Der Sportlehrer ist der stets grimmig blickende Herr Ziegler, der Lehrer ihres Jahrgangs für die dritte Klasse der Grundschule, die nach einem ehemaligen Reichspräsidenten ‚Friedrich Ebert Grundschule und Gymnasium Altona‘ heißt. Leider hat Herr Ziegler überhaupt kein Mitleid mit kleinen schwachen Jungen, wie Fritz einer ist. Zur Strafe für eine nicht vollständig zu Ende gebrachte Übung mit dem dicken Medizinball lässt er Fritz zehn Kniebeugen machen, gefolgt von drei Lauf-Runden in der kalten Sporthalle.

„Ein echter deutscher Junge muss das können“, ruft ihm der Lehrer hinterher. „Lauf, Fritz! Lauf für das deutsche Vaterland!“

Fritz rennt gehorsam los und hört Gunnars abschätziges Lachen, als er bereits bei der zweiten Runde gut sichtbar langsamer wird. Mühsam schleppt er sich weiter und versucht die schmerzenden Stiche in seinen Seiten zu ignorieren. Zu Beginn der dritten Runde erblickt er Maria, die zwischen Pauline und Esther steht und ihn mitleidig ansieht – und jetzt zwinkert sie ihm sogar aufmunternd zu!

Fritz beißt die Zähne zusammen und bringt die letzte Runde mit erstaunlich guter Schnelligkeit hinter sich. Seine Beine werden morgen schmerzen, aber die Zeit ist gut gewesen auf der letzten Runde, das muss auch Herr Ziegler anerkennen. Der Lehrer nickt wohlwollend und strubbelt ihm einmal durchs Blondhaar, bevor er ihn zurück in die Reihe mit den Medizinbällen schickt. Fritz sieht jedoch, dass Gunnar nicht zufrieden ist; er flüstert schon wieder mit Dieter, Kalle und Klaus Göppert. Die Blicke der vier Jungen verheißen nichts Gutes. Zum Glück ist es die letzte Stunde des Schultages, sodass Fritz zehn Minuten der Qual später nur die Schuhe wechselt und noch in seine kurze Turnhose gekleidet in den Mantel fährt und vom Schulhof nach Hause rennt. In seinen Seiten tobt ein stechendes Feuer, das kaum auszuhalten ist. Aber er weiß, dass Gunnar hinter ihm her ist. Und seine einzige Chance ist es, die Tür des Mietshauses hinter sich zu schließen; dicke deutsche Eiche kann selbst Gunnar Berger nicht eintreten.

Überraschenderweise wird das Laufen leichter, je länger Fritz unterwegs ist, auch wenn das Stechen in seinen Seiten bleibt. Die Winterluft ist kalt, sodass sich sein Atem in weißen Wolken um sein Gesicht hüllt.

„Was ist denn mit dir geschehen?“ ruft die Mutter aus, als sie Fritz die Wohnungs-tür öffnet. „Bist du gerannt?“

Fritz nickt und sinkt auf die Küchenbank, die abends auch seine Schlafstelle ist. In der kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung im dritten Stock gibt es außer der Küche und dem Wohnzimmer nur ein weiteres kleines Zimmer, in das gerade das Bett seiner Eltern passt. In der Küche zu schlafen hat jedoch auch den Vorteil, dass es dort im Winter am wärmsten ist; der gusseiserne Herd heizt das Zimmer mit, wenn sie kein Feuerholz für den alten Bollerofen im Wohnzimmer haben.

Die Mutter mustert ihn noch ein paar Augenblicke, dann füllt sie ihm die lauwarm gebliebene Kartoffelsuppe von gestern auf. Fritz löffelt gierig, wenngleich er ein schlechtes Gewissen hat – die Mutter hat bereits gestern ihre Portion an ihn ab-getreten. Das macht sie viel zu oft und wird dadurch mit jedem Tag schmaler. Sie mache es gern, sagt sie immer, wenn er sich weigern und sie essen lassen will. Sie bräuchten auch noch Geld für Kohlen, das sie sich ebenfalls vom Mund absparen. Aber wie viel sie auch sparen – das Geld reicht hinten und vorne nicht, weil der Vater noch immer keine dauerhaft feste Anstellung bekommen hat. Das geht nun schon seit Jahren so, Fritz kennt es gar nicht anders.

Im Mai 1923, als der Vater noch in der Fabrik von C.F. Scheeßel in Stellingen beschäftigt war, soll er im Streit einen anderen Arbeiter zu Boden geschlagen haben; jedenfalls hat das so in der Zeitung gestanden. Fritz kann sich nicht daran erinnern, er selbst ist damals ja nur knapp ein Jahr alt gewesen. Aber der Vater hat den Artikel aus dem Vorwärts ausgeschnitten und in sein Album geklebt, in dem er für ihn wichtige Sachen sammelt. Fritz hat lange nicht verstanden, warum der Vater den Artikel aufgehoben hat; er ist immerhin vom „roten Joachim“ geschrieben worden, dem Vater von Susanne Clausen aus seiner Klasse, der heute nur noch für die Kommunisten schreibt. Und dass der Vater den Journalisten Clausen nicht mag, hat er mehr als einmal betont. Mit den Roten, hat er gesagt, gebe er sich nicht ab – vor allem, wenn sie Lügen in der Zeitung verbreiten. Der Vater kann diese „Roten“ nicht ausstehen; die seien alle gegen ihn, obwohl er doch auch ein Arbeiter sei – aber ein patriotischer.

Was das heißt, hat er Fritz vor einigen Jahren erklärt: Er sei sehr stolz darauf, Deutscher zu sein, und er wolle ein Deutschland für die Deutschen mit einem starken Mann an der Spitze. Für Fritz klingt das ein bisschen so, als ob sich der Vater den alten Kaiser zurückwünscht, für den er damals in Frankreich im Schützengraben lag.

Nachdem bei Scheeßel Schluss war, hat der Vater einige Monate in der Reemtsma Cigarettenfabrik in Bahrenfeld gearbeitet und Cigarettenkartons aus Produktions-hallen zu Lastwagen getragen. Seinem Knie zuliebe hat er versucht, sich auf eine sitzende Position zu bewerben; stattdessen hat ihn der Vorarbeiter – ein Sozialdemokrat – jedoch sofort von der Liste der Hilfsarbeiter gestrichen. Als seine alten Stahlhelm-Kameraden davon hörten, sollen sie diesen Vorarbeiter aufgesucht und mit ihm geredet haben. Das Ende vom Lied war, dass auch zwei Anführer der alten Kameraden ihre Stellen bei Reemtsma verloren haben, zwei Wochen in Polizeihaft saßen und auch der Vater beinah von der Polizei verhaftet worden wäre – als Aufrührer!

Von seinem Vater weiß Fritz, dass die beiden Anführer – zwei Brüder aus Altona – nach dieser Sache für eine ganze Weile ohne Arbeit waren. Wo sie jetzt arbeiten, weiß Fritz nicht; es interessiert ihn auch nicht. Selbst wenn sie wieder arbeiten, die beiden sollen die Zeit genutzt und sich mit dem Aufbau einer neuen Gruppe in Altona beschäftigt haben. Viele ihrer alten Kameraden sollen weiterhin dabei sein in der Truppe, die sie – nach dem Gründungsjahr 1925 – nur ‚25‘ nennen. Der Vater ist nicht dabei – aber nicht, weil er nicht gewollt hätte. Seit er aus dem Großen Krieg zurück ist, fällt ihm das Gehen wegen dem alten Schrapnel, das noch immer in seinem linken Knie steckt und nicht entfernt werden kann, schwerer und schließt langes Gehen oder gar Marschieren ganz aus. Dennoch lässt er es sich nicht nehmen, so oft wie möglich in der alten Kneipe Zur Rebe an der Holstenstraße – keine dreihundert Meter vom Haupthaus der Brauerei entfernt – seine alten Kameraden zu treffen.

Fritz weiß, dass die Mutter es nicht gern sieht, dass der Vater weiterhin mit diesen Leuten zusammen ist – schließlich sind sie in den vergangenen acht Jahren mehr als einmal verhaftet worden und somit polizeibekannt. Die Mutter befürchtet, dass der Vater aufgrund der Bekanntschaft immer wieder seine Stelle verliert. Der Vater aber lässt sich dadurch keineswegs beirren, wenngleich Fritz erzählen hören hat, dass die Brüder und ihr ‚25‘-Trupp mittlerweile einer anderen Partei angehören, die sich Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, kurz: NSDAP, nennt.

Die Mutter zuckt immer zusammen, wenn von diesen Leuten geredet wird; der Vater hingegen bricht in Begeisterung aus. Selbstverständlich ist er auch damals im Februar 1926 dabei gewesen, als der Vorsitzende der NSDAP auf Einladung des ‚Nationalclubs von 1919‘ in Hamburg eine Rede hielt. Fritz weiß aus der Zeitung, dass dieser Vorsitzende Adolf Hitler heißt. Und er weiß auch, dass dieser Hitler der dritte Mann nach den Anführern von Trupp ‚25‘ ist, den der Vater bewundert – ja, er traut ihm sogar zu, ganz allein für das bessere Deutschland sorgen zu können.

 

*****

 

An der lauten Art, wie der Vater zwei Stunden später noch in Mantel und Hut in die Küche kommt, kann Fritz ablesen, dass es heute Arbeit gegeben hat. Warum der Vater der Mutter stolz seinen Jackenaufschlag hinhält, versteht er erst auf den zweiten Blick: Dort blitzt ein kleiner runder Anstecker, wie ihn auch Herr Ziegler und der Hauswart Miess an der nämlichen Stelle tragen.

„Ab heute wird alles besser“, strahlt der Vater und zieht ein kleines Heftchen aus seiner Manteltasche. Fritz kann sehen, dass auf dem Heft in dicker Schrift das Wort ‚Mitgliedsausweis‘ steht; darunter befindet sich das seltsame Kreuz mit den Haken an den Enden, das auch den kleinen Anstecker ziert.

„Erich!“ entfährt es der Mutter erschrocken. „Warum hast du das getan?“

„Aber Hilde…“, antwortet der Vater nach einem kurzen Zusammenzucken; die Mutter erhebt sonst nie ihre Stimme. Dass die zierliche Frau dazu überhaupt in der Lage ist, hat Fritz bisher immer bezweifelt; nun hat sie fast geschrien.

„Glaube mir, ab jetzt geht es uns gut. Die Kamerade sorgen für uns.“

„Welche Kameraden?“ fragt die Mutter, obwohl sie wie Fritz die Antwort ahnt. Es kann sich nur um jene Leute handeln, die der Vater damals kennengelernt hat, als er in den letzten Februartagen des Jahres 1919 seinen inzwischen verstorbenen Bruder, Onkel Emil, zu einer Versammlung der Deutschnationalen begleitet hat, die sich wenig später zur Deutsch-Nationalen Volkspartei, kurz: DNVP, zusammenschlossen. Darunter ist auch jener Mann, mit sich der Vater in den frühen 1920er Jahren häufiger getroffen haben soll – Karl-Heinz Sonne. Dieser Sonne ist einer der beiden Anführer vom Trupp ‚25‘, der mittlerweile als ‚Sturm 25‘ über Altona hinaus bekannt ist.

Im Jahr 1928, als sich die DNVP über den neuen Parteivorsitzenden Alfred Hugenberg zerstritt, sind Karl-Heinz und sein Bruder Hans-Dieter samt ihrem Trupp zu jener anderen Gruppe übergegangen, die in der Zeitung oft nur „die Nazis“ genannt wird. Diese Nazis haben seit 1921 ihre mit jeder Wahl einflussreichere Partei NSDAP, die der Mutter so wenig ge-fällt. Der Kontakt zwischen Sonne und dem Vater ist danach ein wenig abgekühlt, aber offenbar bis heute nicht abgerissen. Fritz weiß, dass der Vater diesen Mann, der ihm selbst ein wenig unheimlich ist, ziemlich offen bewundert. Solche Männer brauche Deutschland, hat er mal gesagt und dabei geradezu ein Leuchten in den Augen gehabt. Es sei an der Zeit, dass Leute wie Karl-Heinz Sonne zum Zuge kämen – für das deutsche Vaterland. Wie bereits damals beim Stahlhelm-Kampfbund, dem der Vater bis heute angehört, hat sich auch Sonne einem besseren Deutschland verschrieben – einem Land, das sich nicht mehr von den anderen Nationen vorschreiben lässt, was es tun und nicht tun darf. Den Reichstag in der deutschen Hauptstadt Berlin nennt der Vater abfällig eine „Quasselbude“, in der sowieso nichts erreicht werde. Dem kleinen Mann gehe es schlecht; sie müssten schon selbst sehen, wie sie zu-recht kommen, weil „die da oben“ nur mit parlamentieren beschäftigt seien und gar nicht mehr merkten, dass Deutschland vor die Hunde geht. Und deshalb ist der Vater auch ganz Feuer und Flamme gewesen, als Sonne sich heute völlig unverhofft mit ihm getroffen hat – um über Deutschlands Zukunft zu sprechen und wie der Vater dabei mithelfen könne. Offenbar bedeutet Mitglied bei Sonnes Leuten zu sein, dass der Vater die bessere Zukunft für Deutschland mitgestalten kann. Fritz weiß nicht recht, ob er lachen oder weinen soll; wenn er seine Mutter ansieht, erscheint im Letzteres richtiger. Aber ist es nicht gut, dass die Kameraden für den Vater sorgen? Dass sie für ihn da sind und zusammenhalten?

Wie wünscht er sich, dass es so jemanden auch für ihn gäbe. Dann würde selbst Gunnar Berger sich nicht mehr trauen, ihn zu triezen. Ein heißkalter Schauer jagt Fritz über den Rücken, als ob plötzlich Wind durch die Küche wehen würde. Er spürt, dass heute ein besonderer Tag ist. In den Augen des Vaters glüht Hoffnung, die ansteckend ist. Zum ersten Mal seit langem ist er fröhlich und läuft nicht Gefahr, seinen Jähzorn mit wütenden Worten über den „Saustall in Weimar“ hervorbrechen zu lassen und in seiner Unbeherrschtheit auf sie einzuschlagen. Allerdings ist seine Bierfahne auch kein gutes Zeichen…

„Karl-Heinz sagte“, fährt der Vater mit erhobener Stimme fort, „dass ich ab über-morgen bei Rothenfels anfangen kann. Dort gibt es jetzt extra Stellen für Parteimitglieder. Ist das nicht großartig, Hilde?“

„Hm“, murmelt die Mutter mit gesenktem Kopf und wendet sich dem Herd zu. Ob es Tränen waren, die Fritz in ihren Augenwinkel schimmern gesehen hat? Er hat jedoch keine Zeit darüber nachzudenken. Was der Vater da gesagt hat, ist die Rettung für sie drei. Rothenfels – Tabak & Cigarren in Bahrenfeld ist ein guter Arbeitgeber, der vor allem gut zahlt – fast so viel wie auf der Werft in Hamburg. Der Vater spricht weiter und freut sich wie ein Geburtstagskind über die neue An-stellung als Fabrikarbeiter, für die er in der gleichen Schicht wie Karl-Heinz Sonne und dessen Bruder Hans-Dieter eingeteilt worden ist.

„Es wird so werden wie früher, Hilde“, lacht der Vater zufrieden, „du wirst schon sehen. Und der Stundenlohn ist höher als bei Holsten. Ist das nicht großartig?“

„Warum“, fragt die Mutter leise und wendet ihnen noch immer den Rücken zu, „hast du es nicht noch einmal bei Blohm + Voss versucht? Max Kirchhoff hätte da bestimmt ein gutes Wort für dich eingelegt. Und der Kowalski von über der Straße hat erst gestern gesagt, dass gerade eine Menge neuer Aufträge…“

„Kirchhoff klüngelt mit Jessen und dem roten Hein“, widerspricht der Vater heftig. „Bei dem ist nichts zu holen. Und Kowalski hat noch nie ein wahres Wort von sich gegeben, der dreckige Pole…“

„Erich!“ Erneut wird die Mutter laut. „Nicht vor dem Jungen – ich bitte dich!“

„Hör mal zu, Hilde“, fährt der Vater unbeirrt fort, „Karl-Heinz hat mir eine kleinere Summe als Vorschuss auf meinen ersten Lohn mitgegeben. Schick den Jungen zur Steiner und lass ihn ein Viertelpfund Lachsschinken kaufen. Und eine Dose Sar…“

„Ich will jetzt keine Sardinen in Öl!“ japst die Mutter und wirbelt herum. Ihr Gesicht ist nass vom Weinen, die Augen sind rot und geschwollen. „Und ich will dich nicht bei diesen… diesen Leuten sehen, Erich. Bitte, mach es rückgängig.“

„Bist du von allen guten Geistern verlassen?“ poltert der Vater los. Fritz sieht, wie er bereits unwillkürlich die Hand zum Schlag erhebt, dann aber nur auf die Tischkante sausen lässt. Trotzdem zuckt er zurück und geht in Deckung. Er registriert verwundert, dass die Mutter steif und mit empor gerecktem Kinn vor dem Vater stehen bleibt und nicht zurückweicht. Im Gesicht des Vaters spiegeln sich Wut, Unglauben und Enttäuschung. Seine Worte dröhnen in Fritzens Ohren, obwohl der Vater plötzlich ganz leise zwischen den Zähnen hervor spricht. „Du hast zu viel mit deiner Schwester und ihrem Pfaffen von Mann gesprochen“, zischt der Vater. „Ich kann nicht glauben, dass du nicht siehst, welche Chance das für uns ist, Hilde. Wenn Hitler erst an der Macht ist, und das wird nicht mehr lang dauern, dann wird alles besser werden. Glaub mir!“

„Für das deutsche Vaterland?“ fragt die Mutter erstickt. „Bist du sicher?“

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